FA-Pühringer: Nein zu Zuwanderung von billigen Arbeitskräften aus dem Ausland

Angesichts der aktuellen Diskussion über eine Zuwanderung nach Österreich, kritisierte heute der Landesobmann der Freiheitlichen Arbeitnehmer (FA), AK-Vorstand und VOEST-Betriebsrat Manfred Pühringer heftig die Haltung des zuständigen Sozialministers Hundstorfer. „Schön langsam muss man sich die Frage stellen, ob er wirklich der richtige Mann für dieses verantwortungsvolle Amt ist, denn mit seiner Haltung vertritt er keinesfalls die Interessen der heimischen Arbeitnehmer. Im Gegensatz zu Hundstorfer haben seine eigenen Genossen Tumpel und Kalliauer aber den Ernst der Lage – vor allem im Bereich der Jugendarbeitslosigkeit – erkannt.“ ****

Pühringer: „Die aktuellen Zahlen sprechen für sich und zeigen es deutlich auf, dass die Lage für die Jugend besonders dramatisch ist. Nahezu 10.000 Jugendliche sind in Oberösterreich ohne Beschäftigung, viele von ihnen haben keine Chance auf eine gute Ausbildung.“ Im Vergleich zum Juni 2008 sei die Jugendarbeitslosigkeit im Land ob der Enns um 41,2 Prozent gestiegen. „Und die Anzahl der Lehrverträge ist im Vergleichszeitraum deutlich gesunken“, verweist der Landesobmann der Freiheitlichen Arbeitnehmer darauf, dass vor allem in der Sparte Industrie der Rückgang mit einem Minus von 34,3 Prozent besonders groß war. „Als ob diese Zahlen nicht schon dramatisch genug wären, wird nun von der Wirtschaft die Zuwanderung von bis zu 100.000 Arbeitnehmern gefordert und vom Sozialminister auch noch begrüßt. Nicht nur im Bereich der Jugendlichen, sondern auch bedingt durch die Wirtschaftskrise gibt es nach wie vor genügend qualifizierte heimische Arbeitnehmer, die auf der Suche nach einem Arbeitsplatz sind“, zeigte Pühringer auf und stellte die Frage in den Raum, „ob die Zustimmung von Hundstorfer ein Kniefall vor der Wirtschaft oder einfach nur Unvermögen ist.“



„Von Seiten der Freiheitlichen Arbeitnehmer gibt es zu diesen Zuwanderungsplänen auf den heimischen Arbeitsmarkt ein klares Nein. Es kann nicht sein, dass die Versäumnisse in der Arbeitsmarktpolitik auf diese Weise bereinigt werden. Vorrang muss die Ausbildung und Anstellung von heimischen Arbeitnehmern haben. Oberstes Ziel muss es sein, in unsere Jugend zu investieren und nicht nach billigen Arbeitskräften aus dem Ausland zu schielen“, betonte Pühringer abschließend.<< zurück zur Übersicht

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